Bericht zur Generalversammlung und Wahlen des Vorstands 2026

Zur diesjährigen Generalversammlung mit der erfreulich hohen Teilnehmerzahl von 39 Mitgliedern und einem Gast begrüßte Präsidentin Bettina Oesterle die Anwesenden und berichtete dann über das Vereinsjahr. In diesem Jahr gab es zwei außerordentliche Höhepunkte: Zum einen konnten wir 57 Gäste aus Coudoux im Rahmen der Feiern zum 50-jährigen Bestehen der Gemeinde Owingen im Juli begrüßen. Des Weiteren führte uns unser Ausflug ins Elsass dieses Jahr nach Strasbourg ins Europaparlament: Auf Einladung des lokalen Abgeordneten konnten wir das Parlament und auch Teile einer Sitzung sowie die Kantine des Parlaments besuchen.

 Im Laufe des Jahres gab es wieder die bekannten Veranstaltungen, z.B. das Hissen der Freundschaftsfahne mit der Gemeinde, das beliebte Muschelessen, der Ausflug in die Berge und die Ferienspiele. Auch der französischen Kino-Abend im Januar gehört nach der dritten Aufführung inzwischen zum festen Jahresprogramm. Weitere regelmäßige Veranstaltungen wie der Apéro sowie die Boule-Treffen im Sommer runden das Programm ab.

 Kassiererin Martina Lehman berichtete über die finanziellen Details des ereignisreichen Veranstaltungsjahrs: Trotz vieler Ausgaben konnte sie ein deutliches Plus sowie eine stabile Finanzsituation vermelden.

 Bei den nachfolgenden Wahlen wurde folgender Vorstand einstimmig gewählt – teilweise mit Enthaltungen der jeweils Gewählten: Präsidentin Bettina Oesterle, Vizepräsident Franz Alber, Kassiererin Martina Lehmann, Schriftführerin Holger Purol sowie folgende Beisitzerinnen und Beisitzer: Angelika Alber, Erika Grundler, François Descazaux, Stefan Bussler. Weiterhin Mitglied im Vorstand sind die Repräsentanten der Gemeinde, Bürgermeister Henrik Wengert und Gemeinderätin Evelin Veitinger.

 

Im Anschluss an die Wahl bedankte sich Bettina Oesterle bei den gewählten Vorstandsmitgliedern für Ihre Bereitschaft zur (weiteren) Mitarbeit sowie für die Unterstützung in der Vergangenheit.  Ein besonderer Dank ging dabei auch an die jeweils dem Vorstand ausscheidenden Vorstandsmitglieder: Diana Purol schied als Schriftführerin aus und erhielt hierfür auch ein Präsent.

 Ebenfalls aus dem Vorstand schieden Eva und Alain Jaulneau aus, was für den Verein das Ende einer Ära bedeutet: Seit Vereinsgründung am 13. November 1989 war immer mindestens einer der beiden Mitglied im Vorstand: Alain war Mitglied des Gründungsvorstandes und Beirat in insgesamt 6 Vorständen. Eva war insgesamt Mitglied in 13 Vorständen – oft als Beirätin, von 1995 bis 2000 als Vizepräsidentin. Beide haben durch insgesamt – unglaubliche – 14.101 Tage Vorstandsarbeit maßgeblich dazu beigetragen, dass der Verein heute da ist, wo er heute steht.

 

Bettina Oesterle schlägt der Versammlung im Namen des Vorstandes vor, Eva und Alian wegen ihrer Verdienste für den Verein zu Ehrenmitgliedern zu ernennen. Dieser Vorschlag wird von der Versammlung einstimmig und mit Applaus angenommen. Eva und Alain werden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Neben der Ehrung erhalten sie einen Präsentkorb.

 Nach einem Ausblick auf das Vereinsjahr 2026 wurde der offizielle Teil der Veranstaltung beendet und die Teilnehmer beschlossen den Abend im Engel mit dem gemütlichen Teil.

 Alle Mitglieder des Vereins erhalten das detaillierte Protokoll zur Sitzung in Kürze per E-Mail oder Brief.

Besuch des Europaparlaments in Strasbourg

Dieses Jahr führte uns unser Ausflug ins Elsass nach Strasbourg, ins Europaparlament. Auf Einladung unseres Europaabgeordneten Norbert Lins durften wir das Parlament und auch die laufende Sitzung besuchen.

Nach der Ankunft in Strasbourg machten wir zunächst einen kleinen Spaziergang vom Europarat zum Europaparlament. Dort passierten wir die sehr strengen Sicherheitskontrolle und wurden von einem Mitarbeiter von Herr Lins empfangen.

Als das gemeinsame Erinnerungsfoto gemacht war, präsentierte Herr Lins zunächst kurz die Geschichte des Europaparlaments und erläuterte dessen aktuelle Zusammensetzung. Nach seiner allgemeinen Einführung über die Arbeitsweise, konnten die Teilnehmer Fragen stellen. Diese gingen bunt gemischt von sehr allgemeinen Fragen zur Zusammenarbeit mit anderen Organen der EU bis zu sehr konkreten und den einzelnen betreffenden Fragen zur e-Mobilität. Der Austausch war daher viel zu schnell vorbei.

Wir machten uns anschließend auf zur Besuchertribüne: Von dort konnten wir das Geschehen im Plenum sehen und hören – auch simultan gedolmetscht auf den Kopfhörern. Beeindruckt von dem Riesenapparat mit seiner besonderen Architektur ließen wir beim darauffolgenden Mittagessen in der Kantine des Europaparlaments die Eindrücke bereits eine erstes Mal Revue passieren.

Nach einer spontanen Stadtrundfahrt machten wir noch einen großen Stopp bei ein einem großen Hypermarché: Während die einen dies für eine Kaffeepause nutzten, arbeiteten andere akribisch ihre mitgebrachten Einkauflisten ab. Auf der Heimfahrt stapelten sich im Bus dann Kühltruhen, Einkauftaschen und Rucksäcke mit französischen Köstlichkeiten. So können die Meisten noch einige Zeit von diesem Ausflug zehren…